Am 1. Oktober 1928 wurden die beiden selb-
ständigen Gemeinden Münster und Sarmsheim
zur heutigen Doppelgemeinde Münster-Sarmsheim
zusammengefügt. Funde aus der Jungsteinzeit und
Hallstattzeit weisen auf früheste Besiedlung hin.
Mit den Römern kam der Wein an die Nahe, den
noch heute fleißige Winzer an sonnigen Hängen
anbauen. Verkosten kann ihn der Gast in zahl-
reichen Weinbaubetrieben, fröhlichen Straußwirt-
schaften, Gutsschänken und gepflegten Gaststätten.
Münster-Sarmsheim an der Naheweinstraße ist eine
moderne Wohngemeinde mit einem regen Ver-
einsleben.Weithin sichtbares Wahrzeichen ist der
Stumpfe Turm, der um 1490 aufgrund eines Markt-
streites zwischen Bingen und Münster-Sarmsheim
erbaut wurde.

Sehenswürdigkeiten:
Pfarrkirche Peter und Paul; Kirche St. Alban;
Altes Rathaus; Ruine Stumpfer Turm;
Naturschutzgebiet Trollbachtal mit Felsformationen
und Untere Nahe ("Kaffekanne" und "Kamel").

(ca. 3.000 Einwohner, 692 ha Fläche)

Weitere Infos: www.nahetor.com