Funde aus der Steinzeit weisen schon auf eine
frühe Besiedlung hin. Urkundlich erstmals erwähnt
wurde Weiler im Jahr 823 in einer Urkunde Kaiser
Ludwigs des Frommen. Ursprünglich von der Land-
und Forstwirtschaft (ca. 2000 ha Wald) geprägt,
änderte sich mit der Erschließung durch die Eisen-
bahn sowie durch den Abbau von Manganerzen in
Waldalgesheim die Struktur der Beschäftigten und
Erwerbstätigen. Der Landwirtschaft kommt heute
nur noch geringe Bedeutung zu, nicht aber dem
Weinbau, dessen Winzerbetriebe hervorragende
Naheweine anbauen. Der schmucke und land-
schaftlich schön gelegene Ort Weiler ist über seine
Grenzen hinaus für sein aktives Vereinsleben
bekannt, das von der Rhein-Nahe-Halle und den
dazugehörigen Sport- und Freizeitanlagen profitiert.
Die Dorferneuerung nimmt einen hohen Stellenwert
sein. Alle Planungen und Maßnahmen sind darauf
ausgerichtet, den Wohnwert der Gemeinde noch
attraktiver zu machen und dabei die Substanz des
an der Nahtstelle zwischen Rhein, Hunsrück und
nahe gelegenen Dorfes zu erhalten.

Sehenswürdigkeiten:
Alter Ortskern; Dorfplatz mit Dorfbrunnen;
Kath. Pfarrkirche St. Maria Magdalena; Keltenring;
Hügelgräber; Forstbotanischer Garten nördlich des
Forsthauses Heilig-Kreuz; Römische Ausgrabungen
im Binger Wald; Gedenkstätte "Belle Kreuz"

(ca. 2.800 Einwohner, 2.281 ha Fläche)

Weitere Infos: www.weiler-bei-bingen.de